Samstag, 8. Oktober 2022
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20180724-HEFETEIG

Statusbericht: Aryzta AG im globalen Covid-19-Gefecht

Zürich / CH. (eb) Die Aryzta AG veröffentlichte ein zweites Update zu den globalen Auswirkungen der Lungenkrankheit Covid-19 auf die operative und finanzielle Situation des Konzerns. Die Strategien zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie sind von Land zu Land verschieden und von mehr oder weniger Erfolg gekrönt. Die Instrumente für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft sind ebenso unterschiedlich. In dieser Gemengelage steht und agiert der schweizerisch irische Backwarenkonzern, der als «Global Player» noch genug mit sich selbst und seiner Krisenbewältigung zu tun hat.

Die Aussichten sind weiterhin durchwachsen. Angesichts des Drucks, der sich mit der Pandemie und deren Folgen über dem Konzern aufgebaut hat, manövrieren die Großbäcker mit erfreulich ruhiger Hand um die Klippen herum. Wer liest, dass der Konzern die Produktion in insgesamt acht Betrieben angehalten hat (fünf in Nordamerika, drei in Europa), der atmet vielleicht tiefer durch. Andererseits: In Nordamerika sind Lieferketten derzeit nicht nur gestört, sondern unterbrochen. Alles ist relativ und zum Beispiel die Schnellkostkette «Wendy’s» kann keine Burger mehr verkaufen, weil Tyson Foods reihenweise die Fleischwerke schließt aufgrund infizierter Mitarbeitender. Dringender Appell nach Übersee: Make America healthier again!

Die Bedingungen, unter denen «Global Player» weltweit agieren, sind manchmal schwer zu vergleichen und in diesen Zeiten kaum zu durchschauen. Die Aryzta AG hat das gemacht, was jedes Unternehmen angesichts der Pandemie zuerst anstrebte: Der Konzern hat seinen finanziellen Spielraum angemessen erweitert. Durch vorangegangene Sparmaßnahmen, denen weitere folgen werden, hat sich zudem die Liquiditätslage verbessert. Die Großbäcker verfügen per 30. April über eine Liquidität von mehr als 385 Millionen Euro gegenüber 360 Millionen Euro am 24. März 2020. Zu den erwähnten Sparmaßnahmen gehört unter anderem eine dreimonatige Gehaltskürzung um 30 Prozent für den Exekutivausschuss, eine 15-prozentige Gehaltskürzung für das erweiterte Führungsteam und eine 30-prozentige Reduzierung der Vergütung für den Verwaltungsrat. Den originalen Statusbericht «Aryzta AG about current liquidity and Covid-19-actions» finden Interessenten vollständig auf bakenet:eu (Foto: pixabay.com).

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