Montag, 28. November 2022
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Steckrüben-Burger mit Zwiebel, Möhre und Salat

Berlin. (bveo) Es ist noch gar nicht so lange her, da zählte die Steckrübe zu den wichtigsten Lebensmitteln. Unvergessen der Eintopf, der ohne Kümmel nicht auskam und damit Generationen das Fürchten lehrte vor der klassischen deutschen Küche. Waren die Zeiten schlecht, sicherte die Steckrübe als guter Kohlehydratlieferant vielen Menschen das Überleben. Waren die Zeiten sehr schlecht, streckte die Rübe den Brotteig, wurde zu Marmelade oder Püree verarbeitet bis hin zu Auflauf und Sauerkrautersatz. Selbst Muckefuck lässt sich aus gerösteten Rübenschnitzeln brühen. Es wundert also nicht, dass die Steckrübe viele Jahrzehnte brauchte, um das Image des Armeleuteessens halbwegs abzustreifen.

Je größer der Abstand zur Kümmelkultur wird, desto mehr reift die Erkenntnis, wie vielseitig die Steckrübe doch ist. Die Sterneküche bemüht sich jedenfalls. Manchmal reicht aber auch die solide Kombination heimischer Zutaten, um aus dem gesunden, robusten Wurzelgemüse eine zeitgemäße Mahlzeit zu zaubern: «Steckrüben-Burger mit Zwiebel, Möhre und Salat» (191 KB) nach einer Idee der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen für Obst und Gemüse (BVEO) in Berlin. Guten Appetit (Foto: BVEO – Ariane Bille).

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