Freitag, 14. Juni 2024
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Südback: diskutiert Herausforderungen für die Branche

Stuttgart. (mstgt) Bald ist das Einkaufen bei Bäckern und Konditoren noch sicherer. Am 13. Dezember 2014 tritt die neue EU-LebensmittelinformationsVO (LMIV) in Kraft, die eine Kennzeichnungspflicht von Allergenen für unverpackte Ware vorschreibt. Die Umsetzung stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen und wird darum ein Schwerpunkt der Südback sein, dem wichtigsten Branchentreffpunkt 2014 für das backende Handwerk. Die Veranstaltung zeigt vom 18. bis 21. Oktober Lösungen rund um die neue Kennzeichnungspflicht und Experten diskutieren mit ausstellenden Unternehmen aktuelle Trends und Entwicklungen der Branche. Schätzungsweise 15 bis 18 Prozent der Deutschen sollen unter Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten leiden. Sie werden künftig an der Theke leichter entscheiden können, was bei ihnen in die Bäckertüte kommt und was nicht. Es geht um die Angabe der 14 häufigsten Allergene, die von der neuen LMIV bald vorgeschrieben sind. Dazu zählen unter anderem glutenhaltiges Getreide, Ei, Soja und Milch. Wie die Kennzeichnung unverpackter Ware in Bäckereien und Konditoreien praktisch umgesetzt werden soll, war lange unklar. Eine mündliche Auskunft durch die Verkäufer reiche jedenfalls nicht aus, schickte der Gesetzgeber voraus. Nun wird es wohl darauf hinauslaufen, dass der Kunde im Laden auf eine Kladde zugreifen kann, in der tabellarisch die Allergene für jedes einzelne Produkt aufgelistet sind. Auch Bildschirmterminals zur Kundeninformation oder entsprechend gerüstete Warenwirtschafts- und Kassensysteme sind denkbar.