Donnerstag, 30. Juni 2022
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Südzucker AG: erhöht die Prognose für 2022-2023 deutlich

Mannheim / Ochsenfurt. (sag) Die Südzucker AG hat nach vorläufigen Zahlen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2022/2023 (01. März bis 31. Mai 2022) den Konzernumsatz deutlich auf rund 2,25 (Vorjahr: 1,75) Milliarden Euro und das Konzern-Ebitda deutlich auf rund 230 (Vorjahr: 121) Millionen Euro gesteigert. Das operative Konzernergebnis verbesserte sich deutlich auf rund 160 (Vorjahr: 49) Millionen Euro. Die Verbesserung des Konzern-Ebitda und operativen Konzernergebnisses wird maßgeblich durch das Segment CropEnergies getragen. Schon am 14. April hatte Südzucker mitgeteilt, dass der Konzern für das erste Quartal eine deutliche Steigerung von Ebitda und operativem Ergebnis erwartet.

Für das Geschäftsjahr 2022/2023 erwarten wir nunmehr einen Konzernumsatz von 8,9 bis 9,3 (bisherige Prognose: 8,7 bis 9,1; Vorjahr: 7,6) Milliarden Euro und ein Konzern-Ebitda von 760 bis 860 (bisherige Prognose: 660 bis 760; Vorjahr: 692) Millionen Euro. Das operative Konzernergebnis wird in einer Bandbreite von 400 bis 500 (bisherige Prognose: 300 bis 400; Vorjahr: 332) Millionen Euro gesehen. Die deutliche Verbesserung der Prognose wird maßgeblich durch die Segmente CropEnergies und Spezialitäten getragen.

Der seit Geschäftsjahresbeginn 2022/2023 andauernde Ukraine-Krieg führte zu einer nochmaligen Verstärkung der bereits bestehenden hohen Volatilitäten auf den Absatzmärkten und Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten. Die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen sowie die Dauer dieser zur Corona-Pandemie zusätzlichen temporären Ausnahmesituation sind nur schwer abschätzbar. Daneben bestehen auch weiterhin Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Der Prognose liegen die Annahmen zugrunde, dass der Ukraine-Krieg temporär und regional begrenzt bleibt, die physische Versorgung mit Energie und Rohstoffen gewährleistet ist und sich innerhalb des Geschäftsjahres 2022/2023 die Absatz- und Beschaffungsmärkte wieder teilweise normalisieren. Dabei wird der von uns erwarteten Weitergabe der insbesondere im Rohstoff- und Energiebereich deutlich gestiegenen Preise in neue Kundenkontrakte eine entscheidende Bedeutung zukommen.