Mittwoch, 7. Dezember 2022
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Tiefkühlbackwaren: plus 12,8 Prozent in 2008

Köln. (dti) Auch in 2008 verzeichnete das Tiefkühlkost-Segment steigenden Absatz und Umsatz. Der Gesamtverbrauch tiefgekühlter Lebensmittel, ohne Speiseeis, in Deutschland stieg gegenüber 2007 um 2,1 Prozent auf über 3,2 Millionen Tonnen. Dies entspricht einem Mehrverbrauch von 66.440 Tonnen, meldet das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) in Köln. Damit bleibe das TK-Sortiment einer der wenigen Bereiche innerhalb der Ernährungswirtschaft mit kontinuierlichen Zuwachsraten sowohl im LEH als auch im Außer-Haus-Markt. Mit 39 Kilogramm kletterte der Pro-Kopf-Verbrauch um 900 Gramm. Umgerechnet auf die 39,8 Millionen Haushalte hierzulande lag der Verbrauch im Durchschnitt bei 80,5 Kilogramm TK-Kost in 2008. Auch der Umsatz wuchs – um 4,8 Prozent auf insgesamt elf Milliarden Euro. Besonders beliebt waren bei den Verbrauchern neben den Tiefkühlklassikern Pizza und Pommes frites Gemüseprodukte und Brötchen aus der Truhe. Der Absatz im LEH, eingerechnet Heimdienste und Discounter, erreichte ein Mengenplus von 0,7 Prozent und stieg auf über 1,72 Millionen Tonnen. Wertmäßig erzielte die Branche mit 6,5 Milliarden Euro ein Umsatzplus von 4,0 Prozent. Mehrverbrauch meldet die Branche ebenfalls im Außer-Haus-Markt. Hier kletterte der Absatz tiefgekühlter Produkte auf knapp 1,48 Millionen Tonnen, was einem Mengenplus von 3,8 Prozent entspricht. Der wertmäßige Zuwachs lag mit 4,5 Milliarden Euro bei überdurchschnittlichen 5,9 Prozent. Ob beim Frühstücksbuffet im Hotel oder beim Imbiss in Betriebsrestaurants: Immer unverzichtbarer werden Brötchen und Brot aus der Tiefkühlung für Küchenchefs, um das Alltagsgeschäft zu bewältigen. TK-Backwarenprodukte erreichten entsprechend ein beachtliches Mengenplus von 12,8 Prozent in der Außer-Haus-Verpflegung.

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