Tiefkühlkost: Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 38,1 Kilogramm

Köln. (dti) Auch 2007 verzeichnete die Tiefkühlbranche sowohl Absatz- als auch Umsatzrekorde, meldet das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) in Köln. Der Verbrauch von Tiefkühlkost (ohne Speiseeis) im Lebensmittelhandel sowie im Außer-Haus-Markt kletterte um 0,9 Prozent auf insgesamt 3,14 Millionen Tonnen (plus 28.251 Tonnen). Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg erstmals über die 38-Kilogramm-Marke auf 38,1 Kilo und lag damit um 400 Gramm höher im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtumsatz lag bei 10,5 Milliarden Euro, was einer wertmäßigen Steigerung von 4,5 Prozent entspricht. Überdurchschnittliche Nachfrage herrschte vor allem bei TK-Fisch, Backwaren und Pizzas. Im Lebensmittelhandel (einschließlich Heimdienste und Discounter) wurden 1,71 Millionen Tonnen TK-Kost in 2007 verkauft. Dies entspricht einem Mengenplus von 0,5 Prozent. Der Umsatz wuchs auf 6,25 Milliarden Euro – eine Wertsteigerung von 4,6 Prozent. Besonders beliebt bei Privatverbrauchern war neben Fisch das Gemüse und hier vor allem Spinat und Kräuter. Die Küchenchefs in den verschiedenen Bereichen des Außer-Haus-Markts setzen ebenfalls verstärkt auf TK-Lebensmittel. Der Verbrauch von TK-Kost in Hotellerie und Gastronomie, der Betriebs- und Schulverpflegung sowie Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen stieg um 1,4 Prozent auf 1,42 Millionen Tonnen. Das wertmäßige Plus lag bei 4,5 Prozent und erreichte 4,25 Milliarden Euro.

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