Samstag, 10. Dezember 2022
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Tiefkühlwirtschaft: Branche rechnet weiter mit Mengenplus

Köln. (dti) In der Tiefkühlwirtschaft in Deutschland ist von Krise nichts zu spüren. Im Gegenteil: Auf dem Jahreskongress 2009 – dieser Tage in Berlin – blickt die Branche mit anhaltend großem Optimismus in die Zukunft. Der Mehrverbrauch von TK-Kost werde sowohl im Lebensmittelhandel als auch im Außer-Haus-Markt steigen und entsprechend weiter seinen Marktanteil im Vergleich zu konkurrierenden Angebotsformen – wie etwa Kühlkost – ausbauen, schätzt das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti). TK-Kost zählt seit Jahren zu den Hoffnungsträgern in der Ernährungswirtschaft. Allein in den letzten zehn Jahren kletterte der Mehrverbrauch tiefgekühlter Lebensmittel (ohne Speiseeis) um 32,2 Prozent auf über 3,2 Millionen Tonnen. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2008 bei 39 Kilogramm und damit 9,4 Kilo höher als zehn Jahre zuvor. Der Umsatz erreichte mit elf Milliarden Euro ein Rekordniveau. 1998 kam die Branche auf einen Gesamtumsatz von 7,54 Milliarden Euro. Dies errechnete das dti anhand von Markterhebungen. Besonders Backwaren von Kuchen über Torten bis hin zu Brötchen legten mengenmäßig im Zehnjahreszeitraum kräftig zu. Über 606.300 Tonnen gingen 2008 an Privatverbraucher und Entscheidungsträger in der Außer-Haus-Verpflegung. Dies entspricht einem Mehrverbrauch von 80,1 Prozent im Vergleich zu 1998. Auch der TKI-Klassiker Pizza kam im gleichen Zeitraum auf ein überdurchschnittliches Mengenwachstum von 86,6 Prozent. Der Gesamtverbrauch lag 2008 bei über 260.600 Tonnen.

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