Samstag, 10. Dezember 2022
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ttz: HighTech Europe bündelt Lebensmittelkompetenz

Bremerhaven. (ttz) Die Nachfrage nach Bioprodukten und gesundheitsfördernden Lebensmitteln zeigt sich auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten stabil. Somit bestehen gute Aussichten, dass Lebensmittel mit aktuell 221 Milliarden Euro Binnenabsatz auch weiterhin der größte Markt Europas bleiben. Rund 80 Prozent der verzehrten Lebensmittel sind heute industriell verarbeitet. Der Einsatz neuartiger Technologien stellt für Produzenten daher einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Das Wissen über Verfahren und Produkte, das durch öffentliche und privatwirtschaftliche Investitionen in Forschung und Entwicklung erschlossen wird, soll durch bessere Verbreitung einen gesteigerten Mehrwert entfalten. Hier setzt das EU-Projekt «Hightech Europe» an. Forscher und Unternehmensvertreter werden durch Kooperationsmaßnahmen in einen intensiveren Dialog eintreten, Know-how branchenübergreifend leichter zugänglich machen und schneller in praktische Anwendungen überführen. Für diese Vorhaben wurde den sechs deutschen Projektpartnern im 7. Forschungsrahmenprogramm eine Fördersumme von 2,25 Millionen Euro zugesprochen. Das Projekt wurde von dem Forschungsdienstleister ttz Bremerhaven und dem Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL) initiiert, um die europäische Lebensmittelbranche für den globalen Wettbewerb zu stärken. Für dieses Ziel trat das Konsortium nach dem Projektstart gleich auf einer weltweit stark beachteten Bühne ein: der IFT Food Expo im kalifornischen Anaheim. «Durch die Messepräsenz von ‘High Tech Europe’ haben wir durch die Vermittlung von Innovationsfreude und fundiertem Branchenwissen ein positives Signal für Europa gesetzt. Da es in den Vereinigten Staaten keine mittelstandsorientierte Forschung gibt, sind die Produzenten dort sehr an einer Zusammenarbeit mit europäischen Entwicklern interessiert», heißt es aus Bremerhaven (Volltext).

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