Dienstag, 24. Mai 2022
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TUM will Forschung zur Authentizität und Sicherheit stärken

München. (tum) Verbrauchende in Bayern sollen künftig noch besser vor lebensmittelbedingten gesundheitlichen Risiken geschützt werden. Dafür richten die Technische Universität München (TUM) und das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eine gemeinsame Professur ein, die neue lebensmittelchemische Analyseverfahren und deren Anwendung in der behördlichen Kontrollpraxis entwickeln soll. Eine entsprechende Vereinbarung wurde in München unterzeichnet.

Durch stetig steigende Erwartungen an die Lebensmittelqualität, sich verändernde Ernährungsgewohnheiten und globalisierte Warenströme ergeben sich fortlaufend neue Aufgabenfelder für die amtliche Lebensmittelüberwachung. So rücken Lebensmittelsicherheit und Aspekte der Authentizität der Lebensmittel zum Beispiel im Hinblick auf ökologische Herstellungsmethoden oder die geographische Herkunft künftig noch stärker in den Fokus.

Direkter Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann betonte: «Mit dieser gemeinsamen Berufung mit dem LGL wollen wir innovative Analysemethoden zur Bewertung der Sicherheit und Authentizität von Lebensmitteln effizienter in die Praxis der amtlichen Lebensmittelüberwachung bringen. Davon profitiert der wissenschaftliche Fortschritt ebenso wie die Bürgerinnen und Bürger in Bayern.»

LGL-Präsident Walter Jonas sagte: «Moderne Analyseverfahren sind essenziell, um die Lebensmittelsicherheit weiterhin auf einem hohen Niveau sicherstellen zu können. Das LGL entwickelt die Methoden der Lebensmittelüberwachung in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern aus der Wissenschaft ständig weiter. Die Brückenprofessur zwischen der TUM und dem LGL ist ein weiterer Schritt, um Wissenschaft und Praxis der Lebensmittelüberwachung in Bayern eng zu vernetzen.»

Zwischen der TUM mit ihrer School of Life Sciences und dem LGL besteht seit Jahren auf verschiedenen Feldern eine gute Zusammenarbeit. Die zu berufende Person soll mit dieser «Brückenprofessur» nun die Verbindung zwischen Theorie und Praxis in Forschung und Lehre weiter ausbauen.