Samstag, 26. September 2020
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Vandemoortele: investiert 25 Millionen Euro in Arras

Gent / BE. (wib) CroustiFrance, Tochtergesellschaft der belgischen Vandemoortele Gruppe, beabsichtigt im französischen Arras die Produktion zu erweitern. Neben dem Feingebäck-Werk mit einem Ausstoß von 20.000 Tonnen per Anno soll für 25 Millionen Euro eine Brotproduktion entstehen mit einem Ausstoß von 40.000 Tonnen per Anno. Die Bauarbeiten – französische und belgische Medien sprechen von 15.000 Quadratmetern Produktionsfläche – umfassen ein Gelände von fünf Hektar und sollen im März 2008 beginnen.

Die drei geplanten Linien sollen Erzeugnisse nach westeuropäischem Standard produzieren. Eine Zeitung schreibt, dass das neue Werk die Arbeit Anfang 2009 aufnehmen und hauptsächlich für den osteuropäischen Markt produzieren wird. Die neuen Kapazitäten entstünden nahe einem Schwester-Werk in Artoipole (Arras), in dem 150 Beschäftigte bereits 20.000 Brote per Anno produzierten. Nach Angaben aus dem Artoipole-Werk arbeite die Einheit jedoch an ihrer Belastungsgrenze.

Die neuen Kapazitäten sehen zudem ein Tiefkühllager mit 10.000 Paletten-Stellplätzen vor. Die Expedition soll nicht nur den Vertrieb der Produkte aus eigener Herstellung handhaben, sondern teilweise auch den von Brot und Backwaren aus Artoipole sowie Donuts und Co. aus einem weiteren Werk in Reims mit 200 Beschäftigten. Das 25-Millionen-Euro-Investment in Arras soll ab Sommer 2008 zunächst 70 Mitarbeiter beschäftigen – in einer ersten Phase.

So die Angaben zutreffend sind, subventioniert der französische Staat das Vandemoortele-Engagement zu 15 Prozent. Insgesamt zählt die belgische Gruppe 3.400 Mitarbeiter und setzte in 2006 rund 867 Millionen Euro um (Quellen: L’Usine Nouvelle; La Voix Eco; Express).