Dienstag, 6. Dezember 2022
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VDM: Entwicklung des Verbrauchs an Mahlerzeugnissen

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Bonn. (vdm) Der Verbrauch von Mehlen in Deutschland bleibe von der wirtschaftlichen Lage nicht unberührt, berichtet der Verband Deutscher Mühlen (VDM): Mit 65,7 Kilogramm Getreidemahlerzeugnissen liegt der Konsum im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2008/2009 um 2,1 Prozent niedriger als im Vorjahr. Davon entfallen 56,8 Kilo auf Weichweizen- und 8,9 Kilo auf Roggen-Mahlerzeugnisse. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist damit auf das Niveau des Jahres 2006/2007 zurückgefallen. Er ist gleichzeitig aber immer noch der dritthöchste seit Anfang der 1960er Jahre. Mit einem Minderabsatz an Mahlerzeugnissen von rund 130.000 Tonnen ist damit die konjunkturelle Lage an der Müllerei nicht spurlos vorbeigegangen. Zudem macht sich der demografische Wandel mit einem Rückgang der Wohnbevölkerung um rund 215.000 Einwohner auf den Absatz von Mehl, Schrot, Grieß und Vollkornerzeugnissen negativ bemerkbar. Nach dem dramatischen Einbruch in den 1950er und 1960er Jahren ist es den Mühlen gelungen, sich mit ihren gesunden und vielseitigen Produkten auf einem um etwa zehn Kilo pro Kopf der Bevölkerung höheren Niveau als in den 1970er Jahren zu stabilisieren. Der hohe Stellenwert von Getreidemahlprodukten in unserer Ernährung und die Innovationsfähigkeit der deutschen Müllerei haben hierzu wesentlich beigetragen, heißt es aus Bonn.

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