Samstag, 31. Oktober 2020
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VK Mühlen: erreicht einvernehmliche Einigung

Hamburg. (vkm) Die VK Mühlen AG hat der Beendigung eines Kartellrechtsverfahrens aus dem Jahr 2008 zugestimmt. Das Bundeskartellamt hat das Verfahren gegen die VK Mühlen AG gegen Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 23,8 Millionen Euro eingestellt. In Ermittlungen gegen VK Mühlen war das Bundeskartellamt zu dem Schluss gekommen, dass sich die Gesellschaft an wettbewerbswidrigen Absprachen im Bereich «Weichweizenmehl» beteiligt hat. Das Unternehmen hat sich in Anbetracht dieser Entwicklung zur Zahlung einer Geldbuße entschlossen, um das seit mehr als drei Jahren anhängige Verfahren zu beenden und finanzielle Planungssicherheit zu erlangen. VK Mühlen hat während der gesamten Ermittlungen eng mit dem Bundeskartellamt kooperiert. Im Rahmen des nun getroffenen «Settlements» und mit Blick auf die beschränkte finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens, ist es dem Mühlenbetreiber zugestanden worden, das Bußgeld in fünf Jahresraten zu zahlen. «Wir können uns nun voll auf die notwendige Gesundung des operativen Geschäftes konzentrieren», sagt Christoph Kempkes, Vorstandssprecher der VK Mühlen AG. Seit dem Beginn der Ermittlungen im Jahr 2008 hat der Konzern zahlreiche personelle Veränderungen vorgenommen, ein umfangreiches Restrukturierungs-Programm beschlossen und eine unternehmensweite Compliance-Struktur eingeführt. «Fair Play sowohl unternehmensintern als auch gegenüber unseren Kunden ist inzwischen ein integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur», betont Kempkes. «Erfolgreiches Wirtschaften in Übereinstimmung mit Gesetzen hat für uns höchste Priorität».