Dienstag, 26. Oktober 2021
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Vorschau: Der Konsument in der Handelsgastronomie 2019

Köln. (ehi) Ein Kaffee im Buchhandel, ein Snack beim Möbelhändler oder Live-Cooking im Supermarkt – der Handel bietet heute ein breites kulinarisches Angebot und ist bundesweit mit über 9 Milliarden Euro jährlichem handelsgastronomischen Bruttoumsatz und über 33.000 Verkaufsstellen etabliert. Die Konsumenten freuen sich über das vielfältige Angebot, ziehen aber meist belegte Brötchen trendigen Bowls vor, wie die qualitativen Ergebnisse der Verbraucherbefragung «Der Konsument in der Handelsgastronomie 2019» des EHI Retail Instituts in Kooperation mit der GfK zeigen.

Bowl oder Brötchen

Zwar kennen Kunden trendige Gerichte wie Bowls, Smoothies oder DIY-Food, tatsächlich verzehrt wird aber immer noch Altbekanntes wie belegte Brötchen oder Sandwiches. Das hat vor allem praktische und finanzielle Gründe wie die Dauer oder Nähe kombiniert mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Insgesamt passt die Handelsgastronomie mit einer großen Auswahl, Flexibilität und der sofortigen Verfügbarkeit ideal zum Zeitgeist sowie zu den Bedürfnissen der Zielgruppen und ist aus dem Alltag der Probanden nicht mehr wegzudenken.

Schnell und sozial

Die Anlässe für Außer-Haus-Verzehr beschreiben die Studienteilnehmer als emotional oder funktional. In erster Linie muss das kulinarische Angebot schmecken und die Atmosphäre sollte ansprechend sein. Außerdem gilt eine Unterbrechung im Alltag wie eine Pause beim Shopping oder im Büro als willkommen. Zum anderen spielen Zeitmangel und Bequemlichkeit eine große Rolle. Ob die Kunden im Geschäft speisen oder das Zubereitete mitnehmen, hängt häufig davon ab, wo sie sich in angenehmerer Gesellschaft befinden und wie viel Zeit zur Verfügung steht.

Stärken und Schwächen

Die Kunden verbinden gern Essen mit Erledigungen und sie schätzen die Zeitersparnis und Bequemlichkeit in der Gastronomie im Handel. Daneben sind sofortige Verfügbarkeit und große Auswahl vorteilhaft ebenso wie der oftmals günstigere Preis. Allerdings halten Verbraucher die Qualität der Speisen oft für weniger gut und die hygienischen Verhältnisse zum Beispiel in Food-Courts für verbesserungsfähig.

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Datenbasis

Die Vorschau auf die Studie «Der Konsument in der Handelsgastronomie 2019» verschafft einen ersten Einblick in die Konsumentensicht auf die Handelsgastronomie. Die Analyse wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen GfK durchgeführt. Das kostenfreie Whitepaper zum Download basiert auf einer zweistufigen qualitativen Exploration mittels Mobile Online Diaries und Fokusgruppen mit 48 schematisch rekrutierten Probanden im Oktober 2018. Die Befragungen fanden in Köln und Berlin statt. Im Juni 2019 erscheint die voll umfängliche Studie «Der Konsument in der Handelsgastronomie 2019» inklusive quantitativer und repräsentativer Ergebnisse, für die zusätzlich 3.000 Haushalte befragt wurden (Foto: ehi.org).