Dienstag, 6. Dezember 2022
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Warnhinweis: Leinsaat mit Spuren von GVO entdeckt

Bonn. (bzv) Es ist nicht auszuschließen, dass Leinsaat aus Kanada Spuren von nicht zugelassenen, gentechnisch veränderten Pflanzen enthält. Diese Information ist in das Schnellwarnsystem der EU aktuell eingestellt worden, berichtet der Backzutatenverband. Die Hersteller von Backzutaten fordern seit jeher in den Eingangskontrakten ihrer Leinsaatlieferungen, dass diese keinerlei Verunreinigungen mit derartigen gentechnisch veränderten Pflanzenbestandteilen aufweisen dürfen. Die Branche der Backzutatenhersteller nimmt Meldungen wie diese sehr ernst. Als Sofortmaßnahme hat der Backzutatenverband seinen Mitgliedern dringend empfohlen, bis auf Weiteres keine betroffene (kanadische) braune Leinsaat mehr einzusetzen, sondern Leinsaat alternativer Herkunft zu beschaffen. Ebenfalls werden alle im Markt befindlichen und betroffenen Waren zurückgerufen. Bereits unmittelbar nach Aufkommen des ersten Verdachtsfalls wurden bei Mitgliedsunternehmen des Backzutatenverbands nähere Untersuchungen eingeleitet. Der Verdacht konnte dadurch schnell auf einzelne Lieferungen brauner Leinsaat aus Kanada eingegrenzt werden. In der EU ist gentechnisch veränderte Leinsaat nicht als Lebensmittel zugelassen.
Info: Ähnlich lautende Warnhinweise kommen aktuell ebenso vom BÖLW und vom Verband Deutscher Großbäckereien (VDG) und anderen.

backnetz:eu
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