Montag, 28. November 2022
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Willkommenslotsen: Potentiale ukrainischer Geflüchteter sinnvoll nutzen

Berlin. (bmwk) Seit 2016 hat sich das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Programm «Willkommenslotsen» bereits bei der Integration von Geflüchteten in deutsche Betriebe bewährt. Unternehmen erhalten bei ihrem Willkommenslotsen vor Ort individuelle Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Bewerbern aus dem Kreis der Geflüchteten sowie eine Begleitung auch nach erfolgreicher Vermittlung. Die Willkommenslotsen beraten Betriebe unter anderem zu den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie zum möglichen Verwaltungsaufwand und stellen Kontakte zu kompetenten Ansprechpartnern für weitere Unterstützungen (zum Beispiel zum Spracherwerb) in der jeweiligen Region her. Sie werden in Ihrer Arbeit durch das «Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge» (NUiF) fachlich begleitet.

Wegen des aktuellen Zustroms von ukrainischen Geflüchteten erhalten Projektträger (Kammern und Wirtschaftsorganisationen) kurzfristig die Möglichkeit für die unterjährige Beantragung einer neuen Willkommenslotsen-Stelle. Hiermit soll dem in einigen Regionen erhöhten Beratungsbedarf schnell nachgekommen werden.

Michael Kellner, parlamentarischer Staatssekretär beim BMWK: «Ich bin sehr dankbar für das große Engagement, mit dem die deutschen Unternehmen die betriebliche und gesellschaftliche Integration von Geflüchteten aktuell anpacken. Um diesen Einsatz zu unterstützen, wollen wir das Förderprogramm Willkommenslotsen in den Regionen, in denen der Bedarf nach Beratung besonders hoch ist, weiter ausbauen. Kammern und Wirtschaftsverbände erhalten kurzfristig die Möglichkeit, neue Willkommenslotsen-Stellen zu beantragen und zu etablieren.»

Eine Antragstellung kann ab sofort über die Leitstelle beim Zentralverband des deutschen Handwerks (Ansprechpartnerin: Frau Leitsch, Telefon 030-20619-332, E-Mail: mleitsch@zdh.de) erfolgen. Informationen zum Förderprogramm gibt es unter www.bmwk.de/willkommenslotsen.

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