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Wintergemüse: Superfood aus heimischem Anbau

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Bonn. (bzfe) Weich gekochter Rotkohl als Beilage zum deftigen Braten und Klößen – das hat seine Berechtigung. Schade nur, dass dieses Image den Blick darauf verstellt, wie viel mehr das gesunde Wintergemüse zu leisten vermag. Immerhin: Nicht zuletzt dank der Veggie-Welle finden Rohkost-Gerichte zunehmend Anhänger. Mit Salz und Pfeffer, Essig und Öl ist der Basis-Salat fertig. Mit Obst und Nüssen wird er immer neu variiert.

Rotkohl enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin C oder B-Vitamine, Betacarotin, Folsäure, Kalium, Calcium und Eisen. Außerdem weist der Kohl reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe auf. Letzteren werden zahlreiche positive Eigenschaften nachgesagt. Eine regelmäßige Zufuhr soll den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel günstig beeinflussen und das Immunsystem unterstützen.

In der Küche wirkt der frische Kohlkopf mit seinem Gewicht von bis zu zwei Kilogramm zunächst unhandlich. Dabei macht er nicht wirklich viel Arbeit. Waschen ist nicht nötig, es reicht, die äußeren Blätter zu entfernen. Zum Zerkleinern eignet sich ein großes Messer mit Wellenschliff am besten. Und ist der Kopf erstmal halbiert, dann liegt er stabil auf der Schnittfläche und kann gut in beliebig feine Streifen geschnitten oder gehobelt werden. Noch schneller geht es mit der Küchenmaschine.

In Sachen Zubereitung hat der Rotkohl weit mehr zu bieten, als nur als schlappe Beilage zu enden. Unter der Überschrift «Ein Rotkohl packt aus» hat das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in einer Multimedia-Geschichte wissenswerte Details zusammengestellt. Vier Rezepte, die in diesem Rahmen kurz angesprochen werden, gibt es zudem Schwarz auf Weiß in Form einer PDF-Datei zum Download mit folgenden Empfehlungen: Roter Smoothie; Rotes Sauerkraut im Einmachglas; Kalt und fruchtig – heimischer oder orientalisch angehauchter Salat; Rotkohl-Lasagne mit Schafskäse und Maronen (Foto: pixabay.com).