Donnerstag, 29. Februar 2024
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ZDH: begrüßt Gesetzentwurf zur Zahlungsverzugsrichtlinie

Berlin. (zdh) «Die Bundesregierung setzt mit ihrem Gesetzentwurf ein deutliches Zeichen zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr. Schlechter Zahlungsmoral und unverhältnismäßig langen Zahlungsfristen wird so künftig ein wirksamer Riegel vorgeschoben», heißt es in einer Stellungnahme des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) zu dem vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Zahlungsverzugs-Richtlinie. Gerade Handwerksbetriebe müssten in aller Regel in Vorleistung treten und litten entsprechend unter den finanziellen Folgen ausbleibender Zahlungen. Es sei richtig, dass die Bundesregierung über die Vorgaben der EU-Richtlinie hinausgeht und unangemessenen Zahlungsfristen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Absage erteilt. Generalsekretär Holger Schwannecke: «Die Marktmacht von Unternehmen darf nicht dazu führen, dass in AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) Zahlungsfristen von mehr als 30 Tagen eingeräumt werden, um sich auf Kosten kleiner Betriebe Liquidität zu verschaffen».

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