Donnerstag, 1. Dezember 2022
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ZMP: Hohes Angebot drückt die Weizenpreise

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Bonn. (zmp) Am internationalen Weizenmarkt haben die Preise derzeit kaum Spielraum nach oben. Nach der letztjährigen Rekordernte deutet sich auch für 2009/2010 ein komfortables Angebot an. Der Internationale Getreiderat (IGC) rechnet bereits mit einem Aufbau der weltweiten Weizenbestände um weitere elf auf 171 Millionen Tonnen. In Deutschland haben sich die Weizen-Großhandelspreise gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert. Damit bewegen sie sich wieder auf dem Niveau vom Herbst 2006. An der Börse Kansas City konnten sich die Weizenkurse unter dem Einfluss der Trockenheit in den südlichen US-Anbauregionen zwar vorübergehend erholen, inzwischen setzten sich aber auch hier Preisschwächen durch. Hinweise auf wetterbedingte Ernteeinbußen und eine Erholung der Weltwirtschaft könnten jedoch rasch wieder eine Richtungsänderung bewirken – berichtet die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Liquidation.

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