Mittwoch, 7. Dezember 2022
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ZMP-Marktgespräch: Agrarwirtschaft ist stabile Größe in 2009

Bonn. (zmp) Vor dem Hintergrund des finsteren Szenarios der weltweiten Finanzkrise könne sich die Agrar- und Ernährungswirtschaft als stabilisierende Größe herausstellen, erklärte Ralf Goessler, Geschäftsführer der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP), während des Marktgesprächs anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2009 (IGW) in Berlin. Dies sei in Anbetracht einer Beschäftigtenzahl in Deutschland von über vier Millionen Menschen von erheblicher Bedeutung (Vergleich: Die Bauwirtschaft zählt rund 700.000 Beschäftigte). Gemäß Befragungen sehen Ernährungsindustrie und Lebensmittelhandel mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft. Neben notwendigen Sparmaßnahmen sei man aber auch bereit zu investieren, was den Zukunftscharakter der Meinungsäußerungen unterstreiche. Die deutsche Agrarwirtschaft habe sich in den letzten Jahren bestens aufgestellt. Wer die Märkte beobachte, sehe die Kostenvorteile der deutschen Anbieter bei gleichzeitig sehr hohen Qualitätsstandards. Dies bedeute bei vielen Produkten Marktführerschaft. Die Krise eröffne daher Chancen, jetzt Marktanteile zu festigen (Volltext).

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