Freitag, 14. August 2020
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ZV: begrüßt BMU-Pläne zum Verlangsamen der Energiewende

Berlin. (zv) Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) plant, die EEG-Umlage zu begrenzen: Sie soll 2014 beim jetzigen Wert von 5,28 Cent je Kilowattstunde konstant bleiben und ab 2015 um maximal 2,5 Prozent jährlich steigen. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) begrüßt die Pläne: «Das ist ein Schritt in die richtige Richtung», sagt ZV-Präsident Peter Becker. «Wir freuen uns, dass unser Appell an die Bundesregierung, das Tempo der Energiewende zu überdenken, offenbar auf fruchtbaren Boden gefallen ist und nun die Vernunft einkehrt». In einem Schreiben an Bundesminister Peter Altmaier von November 2012 schlug der Zentralverband vor, das Tempo der Energiewende zu überdenken und forderte eine Anpassung der Förder- und Umlageregelungen. Der Verband wies darauf hin, dass die deutliche Erhöhung der EEG-Umlage auf 5,3 Cent je Kilowattstunde zum 01. Januar 2013 eine enorme Zusatzbelastung für die energieintensiven Betriebe des Bäckerhandwerks darstellt. Für ZV-Hauptgeschäftsführer Amin Werner können die jetzt bekannt gewordenen Pläne aber nur ein erster Schritt sein, heißt es aus Berlin. Den von Bundesminister Altmaier skizzierten «Vorschlag zur Einführung einer Strompreissicherung im EEG» (Erneuerbare-Energien-Gesetz) gibt es auf dem BMU-Server zum Nachlesen.