Donnerstag, 29. September 2022
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ZV: schließt sich Forderung nach Rettungsmaßnahmen an

Berlin. (zv) Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) fordert ein Rettungspaket für die von der Schließung betroffenen Bäckerei-Cafés, um wirtschaftliche Verwerfungen und Insolvenzen zu verhindern. Cafés sollten kurzfristig wieder öffnen dürfen und der Mehrwertsteuersatz für gastronomische Dienstleistungen von 19 auf sieben Prozent gesenkt werden. «Um die bislang erlittenen Umsatzeinbrüche von bis zu 70 Prozent abzufedern, ist es dringend notwendig, dass die Politik die Cafés öffnet und finanziell stützt», fordert Verbandspräsident Michael Wippler. Ein erster Schritt wäre die Senkung des Mehrwertsteuersatzes. In einem weiteren Schritt müsste die Bildung eines Rettungsfonds für die Branche erfolgen.

«Unter Einhaltung notwendiger Gesundheitsmaßnahmen wie strenger Sicherheitsabstände sollte schnellstmöglich ein Fahrplan aufgestellt werden, damit die Cafés sukzessive und behutsam wieder öffnen dürfen», fordert ZV-Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider. Der Verband unterstützt insofern die Forderung des Großhandelsverbands und anderer Verbände nach einer baldigen Öffnung der Gastronomiebetriebe und einer steuerlichen Entlastung. Der Zentralverband schließt sich damit einem Kreis der am härtesten betroffenen Branchen an, die mehr als sieben Millionen Arbeitnehmer und Unternehmer vertreten – siehe auch:

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