Samstag, 10. Dezember 2022
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ZV: zur wirtschaftlichen Situation des Bäckerhandwerks

Berlin. (zv) Die etwa 14.500 Betriebe des deutschen Bäckerhandwerks konnten ihre erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2008 auch in der ersten Jahreshälfte 2009 fortsetzen. Der Umsatz im Bäckerhandwerk lag im ersten Halbjahr 2009 auf gleicher Höhe wie im ersten Halbjahr 2008, teilte der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) während seiner Jahrespressekonferenz in dieser Woche mit. Im Gegensatz zu vielen industriellen Wirtschaftsbereichen konnte das Handwerk auch die Beschäftigtenzahl weiter steigern um 1,2 Prozent auf jetzt knapp 290.000. Der erfreuliche Umsatzanstieg darf nicht über die nach wie vor schwierige Ertragslage und harte Wettbewerbssituation im backenden Gewerbe hinwegtäuschen, betonte ZV-Präsident Peter Becker in Berlin. Die nach wie vor sehr hohen Personal- und Energiekosten üben nach wie vor einen starken Druck auf die Ertragslage aus, der auch durch die wieder gesunkenen Rohstoffpreise nicht ausgeglichen werden kann. Insgesamt bestätigt sich die alte Erfahrungstatsache, dass das Bäckerhandwerk in konjunkturellen Spitzenzeiten immer etwas hinter dem Trend zurückbleibt, aber auch bei konjunktureller Talfahrt eine stabile Position beibehalten kann. Der ZV ist zuversichtlich, dass sich diese Situation auch auf die Ausbildungsbereitschaft junger Menschen positiv auswirken wird. Derzeit beschäftigt das Bäckerhandwerk in Deutschland knapp über 36.000 Lehrlinge im Bäcker- und Verkäuferbereich.

Info: «Die wirtschaftliche Situation des Deutschen Bäckerhandwerks» machte nur einen Teil der Jahrespressekonferenz aus. Den Akteuren – ZV-Präsident Peter Becker, Hautgeschäftsführer Dr. Eberhard Groebel, Geschäftsführer Amin Werner und Geschäftsführer Dr. Matthias Wiemers – ging es vielmehr um einige europarechtliche Belastungen, zu denen Becker und Groebel eine Erklärung abgaben – nachzulesen unter
https://www.baeckerhandwerk.de/PM-Nr-014-2009.338.0.html
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