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Mehr Energiesparen, mehr Flexibilität, weniger Bürokratie

Regensburg. (on) Wenn der Bürokratieaufwand höher sei als der Verbrauchernutzen, dann stimme etwas nicht. Heftig kritisieren die bayerischen Bäcker den europäischen Gesetzes- und Verordnungsfleiß im Lebensmittelrecht. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger bezeichnete während des Verbandstags des bayerischen Bäckerhandwerks in Regensburg die «bewährte Meisterpflicht» und überschaubare Größenstrukturen im Handwerk als Qualitätsgaranten. Eine Lanze brach der Landesinnungsmeister für die hohe Ausbildungsleistung des Bäckerhandwerks und für eine Stärkung der Hauptschulen, aus denen 90 Prozent der Bäckerlehrlinge kommen. Er begrüßte auch, dass 20 Prozent der Meisterbesten einen unmittelbaren Zugang zur Fachhochschule hätten. «Unsere Produkte sind so anspruchsvoll, dass wir die Besten brauchen». Eine klare Absage erteilen Bayerns Bäcker weiterhin einer Liberalisierung des Ladenschlussgesetzes. In Bayern gab es zum Jahresbeginn 3.338 Handwerksbäckereien, die 2,2 Milliarden Euro Umsatz erzielten und 46.300 Beschäftigte zählten – durchschnittlich knapp 14 je Betrieb. Die Ausbildungsquote liegt bei 16,8 Prozent.