Donnerstag, 22. Februar 2024
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BIV: Vielfältige Sorgen bestimmten den Verbandstag

Hannover. (biv) Die demografische Entwicklung, die auch das Bäckerhandwerk in Niedersachsen und Bremen zunehmend erfasst, hat im Bäckerinnungsverband (BIV) zu einem veränderten Delegiertenschlüssel geführt. Beim diesjährigen Verbandstag in Nenndorf beschloss die Versammlung, pro Innung einen Delegierten schon für zehn Innungsmitglieder zu wählen. Bisher lag die Grenze bei 20 Mitgliedern. «Alle Innungen beklagen zurückgehende Mitgliedszahlen», begründete der Gesamtvorstand seinen Antrag zur Satzungsänderung. Die Mitgliederversammlung sei das höchste Entscheidungsgremium des Fachverbands. Sie müsse Verbandsarbeit und -aufgaben sowie die dafür nötigen Beschlüsse auf möglichst breiter Grundlage diskutieren und abstimmen. Darüber hinaus gestaltete sich auch die Aufstellung des BIV-Gesamtvorstands (GV) schwieriger. Weil die Satzung eine Altersgrenze für GV-Mitglieder vorschreibt, ergibt sich jetzt für die Nachfolge des bisherigen Gesamtvorstandsmitglieds und stellvertretenden Landesinnungsmeister Willi Wolke eine Vakanz für ein Jahr. Der Osnabrücker Bäckerobermeister hatte im Vorstand das Thema berufliche Aus- und Fortbildung verantwortet. Weil derzeit kein Delegierter für dieses Aufgabengebiet kandidieren mochte, soll bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für diese Position gesucht und 2015 zur Wahl gestellt werden. Der BIV nahm gerne Wolkes Angebot an, den BIV- Berufsbildungsausschuss für das Übergangsjahr interimistisch weiter zu leiten.

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