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Urgetreide: Emmer ist wieder im Kommen

Nürnberg. (bmn) Die Metropolregion Nürnberg hat eine Kampagne initiiert, um den Bekanntheitsgrad von Emmer zu steigern. Vor 5.000 Jahren wurde das Urgetreide bereits angebaut, viele Jahrzehnte war es verschwunden, jetzt versuchen die BioMetropole Nürnberg, der Bundesverband der Regionalbewegung, der Bundesverband Naturkost Naturwaren und andere, den Anbau und den Verkauf des ungewöhnlichen Getreides zu fördern. Im Rahmen der Kampagne sollen bis November diverse Aktionen und Veranstaltungen für das Urgetreide und daraus hergestellte Lebensmittel werben. «Landwirte, Bäcker, Brauereien, Mühlen und der Handel arbeiten dabei besonders partnerschaftlich zusammen», sagt Werner Ebert von der BioMetropole Nürnberg und Initiator der Kampagne. Emmer und sein herzhaft-nussiger Geschmack sind übrigens eine echte Bereicherung für den Speiseplan. Das Getreide enthält wertvolle Mineralstoffe, hochwertige Proteine und ungesättigte Fettsäuren. Emmer passe sehr gut zum Bio-Landbau, heißt es aus Franken. Egal ob Winter- oder Sommer-Emmer, das Getreide ist wenig frostempfindlich, robust und anspruchslos. Zahlreiche Bio-Landwirte, Bäcker und Brauer in der Region verarbeiten den Emmer jetzt wieder zu leckeren Lebensmitteln wie Brot Kuchen, Bier, Nudeln, «Reis» oder Schnaps. Zu kaufen gibt es Emmer-Produkte im Bio-Fachhandel, in Bäckereien und bei Direktvermarktern. Auch verschiedene Restaurants, Betriebskantinen und Cateringunternehmen in der Region bieten Emmer-Gerichte an, heißt es unter urgetreide.org.