Donnerstag, 1. Dezember 2022
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VK Mühlen AG: weist erheblich geringeren Umsatz aus

Hamburg. (vkm) Die VK Mühlen AG weist für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009 im Vergleich zum Vorjahr trotz einer gestiegenen Vermahlungsmenge einen erheblich geringeren Umsatz aus. Die Rohmarge und das operative Ergebnis gingen deutlich zurück, heißt es in einer Pflichtmitteilung durch das Unternehmen. Der Rückgang der Rohstoffpreise und der Verkaufspreise hat das durchschnittlich gebundene Kapital verringert. Zusammen mit einem unter Vorjahr liegenden Zinsniveau führt dies zu einer Verbesserung des negativen Finanzergebnisses. Weiterhin wirkt sich die Rückerstattung der seit Mitte 2002 gezahlten Absatzfondabgaben im Zusammenhang mit dem im Februar 2009 ergangenen Urteil des Bundesverfassungsgerichts Ergebnis steigernd aus. Das Vorjahr war zudem durch Bildung einer Rückstellung für das laufende Kartellverfahren belastet. Der Steueraufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr vermindert. Dies resultiert aus den im Vorjahr enthaltenen Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Kartellverfahren, die steuerlich nicht als Betriebsausgabe berücksichtigt werden konnten. Die im Wesentlichen nicht aus dem operativen Geschäft stammenden Effekte führen zu einem Konzernjahresüberschuss für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres, der den Vorjahreswert um rund 2,5 Millionen Euro überschreitet.
Info: Zweite Zwischenmitteilung der Geschäftsleitung gemäß § 37x WpHG für das Geschäftsjahr 2008/2009 (Format PDF, zwei Seiten, 12 KB)

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