Frauenquote: Kanzlerin empfängt Aufsichtsrat der Hack AG

Kurtscheid / Berlin. (hag) Mehr Frauen in Führungspositionen: Dieses Thema wird seit Jahren in Deutschland diskutiert. 2016 soll die gesetzliche Frauenquote für Führungspositionen kommen: 30 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten von Top-Unternehmen. Die Kurtscheider Hack AG hat das Thema längst abgehakt. Mit der dritten Frau im Aufsichtsrat ist die Großbäckerei aus dem Westerwald bundesweit die erste Aktiengesellschaft, die die geplante Frauenquote mehr als erfüllt. Anlässlich dieses Ereignisses und auf Einladung des Abgeordneten Erwin Rüddel kam das Führungsteam inklusive der aktiven Vorstände Thomas und Peter Hack jetzt nach Berlin, wobei auch ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Programm stand. Geführt wird der Aufsichtsrat der Hack AG von Seniorchefin Margret Hack, die bereits seit 54 Jahren im Unternehmen tätig ist, seit 2000 dem Aufsichtsratsgremium angehört und seit 2012 den Vorsitz innehat. Die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Rechtsanwältin Petra Korts aus Köln, ist ebenfalls seit 2000 im Amt. Neuzugang und dritte Frau im Aufsichtsrat ist die Schweizerin Dr. Thorid Klantschitsch. Die promovierte Lebensmittel-Ingenieurin bringt jahrelange Erfahrungen aus Führungspositionen mit ein, erworben bei internationalen Lebensmittel-Konzernen wie Coop Schweiz und Bell AG. «Wir sind stolz auf diese tolle Besetzung und die überdurchschnittliche Frauenpower in unserem Unternehmen», freut sich Margret Hack. Am Firmensitz in Kurtscheid beschäftigen die Großbäcker derzeit etwa 200 Mitarbeitende, davon 110 Frauen. Für die kommenden Jahre habe sich das Unternehmen viel vorgenommen, sagt der Vorstandsvorsitzende Peter Hack: «Dafür brauchen wir ein starkes Führungsteam und gut ausgebildete, motivierte Mitarbeitende, die gemeinsam für die gleichen Ziele arbeiten».