Donnerstag, 29. Februar 2024
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Gastronomie: Zeichen stehen weiter auf Wachstum, wenn …

Nürnberg. (npd) Nach dem erfolgreichen ersten Quartal 2014 zeigte das Konsumentenpanel Crest für das zweite Quartal einen Besuchsrückgang in der deutschen Gastronomie um ein Prozent. Beeinflusst wurde diese Entwicklung durch die Fußball- Weltmeisterschaft, die zu insgesamt reduzierten Besuchen in der klassischen Gastronomie führte sowie der Hygiene-Krise eines großen Unternehmens innerhalb der Schnellgastronomie, die auch auf andere Fast-Food-Ketten abfärbte. Dennoch ergab sich aufgrund deutlicher Steigerungen der Durchschnittsausgaben pro Person und je Besuch in Höhe von drei Prozent insgesamt ein Ausgabenplus in Höhe von zwei Prozent – heißt es im periodisch erscheinenden «Global Foodservice Executive Topline – An excerpt about the German market» der npdgroup deutschland GmbH in Deutsch, auch wenn der Titel anderes vermuten lässt. Wie entwickelten sich nun die verschiedenen Einflussfaktoren der Gastronomie? In puncto Tagezeiten waren die stärksten prozentualen Gäste-Einbußen zur Snacking-Zeit festzustellen. Aber auch die Hauptmahlzeiten waren rückläufig – nur das Frühstücksgeschäft konnte zulegen, am stärksten dabei im Segment Handel. Zudem gab es deutlichere Rückgänge am Wochenende als während der Woche, ein stärkeres Minus beim Vor-Ort-Verzehr als beim To-Go-Geschäft und überproportionale Verluste beim Familiengeschäft. Insgesamt konnte sich der positive Trend aus dem ersten Quartal also nicht fortsetzen. Dennoch stehen die Zeichen in Deutschland weiterhin auf Wachstum – bleibt zu hoffen, dass die weltpolitischen Krisen nicht weiter zunehmen sondern gelöst werden können. Der Aufwärtstrend bei der Konsumentenstimmung dürfte sich dann auch im dritten Quartal fortsetzen und der Gastronomie wieder Besuchszuwächse bescheren, heißt es aus Nürnberg.

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