Montag, 6. Februar 2023
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20150902-HEBERER

Heberer: Filialist vergibt Master-Franchise-Paket an SSP Deutschland

Mühlheim / Main. (wfh) Die Wiener Feinbäckerei Heberer vergibt im Rahmen eines Master-Franchise-Verfahrens die Lizenzen von 33 Filialen an SSP Deutschland. SSP ist nach eigenen Angaben Deutschlands führender Dienstleister in der Verkehrsgastronomie und nun für den Betrieb respektive die Koordination mit dem jeweiligen Immobilienbetreiber der 33 Heberer-Standorte (davon 32 an U- und Fernbahnhöfen) verantwortlich. Diese werden weiter von Heberer beliefert und mit dem erfolgreichen Konzept des hessischen Traditionsbäckers geführt. Der Erlös fließt bei Heberer in die Revitalisierung des bestehenden Standort-Portfolio und maßgeblich in den Abbau der Bankverbindlichkeiten und schließt damit die erfolgreiche Neuausrichtung der letzten Jahre ab.

Alexander Heberer, gemeinsam mit seinem Bruder Georg in vierter Generation geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, zeigt sich angesichts der neuen Partnerschaft mit SSP zufrieden: «Die Zusammenarbeit mit dem starken Partner SSP ist nicht nur ein Zeichen für die hohe Qualität unserer Produkte, sondern auch ein wichtiger strategischer Schritt für das künftige Wachstum des eigenen Unternehmens». Heberer ist nach eigenen Angaben bundesweit Marktführer an Hochfrequenzstandorten wie Bahnhöfen, Flughäfen und U-Bahnhöfen. Hier sieht das Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit einem Master-Franchise-Nehmer aus dem Bereich der Verkehrsgastronomie weiteres Wachstumspotential sowie Chancen, überregional zu expandieren.

Erfolgreicher Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2015

Die Wiener Feinbäckerei kann darüber hinaus in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahrs 2015 den positiven Trend aus dem Vorjahr fortsetzen. Die Heberer-Gruppe hat ein Ebitda von rund 2,8 Millionen Euro erzielt sowie einen operativen Gewinn von 1,441 Millionen Euro. Der Umsatz lag bei 45 Millionen Euro. Damit trage die konsequente Neuausrichtung des Unternehmens in den Vorjahren ihre Früchte, heißt es aus der Zentrale in Mühlheim am Main.

Dabei habe man sich konsequent auf die drei Kernregionen Rhein-Main, Berlin und Thüringen konzentriert sowie die Logistik- und Herstellungsprozesse optimiert. Die Regionalisierung der Produkte und deren Einsatz im Außenauftritt des Unternehmens wurde vom Verbraucher gut angenommen und hat den Durchschnittsbon – 2011 noch bei 2,38 Euro – auf heute 2,79 Euro (plus 17 Prozent) steigen lassen.

Georg Heberer freut sich über den Zuspruch durch die Kunden: «Die hohen Qualitätsstandards unserer Produkte und das einzigartige Frontbaking-Konzept werden vom Verbraucher gut angenommen. Gleiches gilt für die regionalen Besonderheiten In Hessen, Berlin und Mitteldeutschland, die wir neu eingeführt haben». Auch am Erscheinungsbild bestehender Filialen sowie der Eröffnung neuer Standorte werde konsequent gearbeitet. Aktuelle Projekte sind hier die Filialen im Warenhaus Globus in Halle, im Nordwest Shopping-Zentrum in Frankfurt und zwei Filialen am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen (Bild: Heberer).

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