Sonntag, 23. Juni 2024
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ZMP: Die aktuelle Lage am Getreidemarkt

Bonn. (zmp) Am Weizenmarkt tut sich aktuell wenig. Landwirte und Händler warten zumeist die weitere Entwicklung ab. Da die Mühlen bis zum Jahresende überwiegend gut eingedeckt sind, läuft wenig Umsatz.

Der Futtergetreidemarkt gerät durch das drängende Maisangebot zunehmend unter Druck. Die Futtergerstenpreise wurden in vielen Regionen auch wegen der abflauenden Nachfrage der Futterwirtschaft wieder leicht zurückgenommen. Die meisten Mischfutterhersteller dürften zumindest bis zum Jahresende ausreichend bevorratet sein. Besonders in den Zuschussgebieten bewegen sich die Preise jedoch teils noch immer über dem Niveau von Futterweizen.

Nach einem leicht verzögerten Start ermöglichte das trockene Herbstwetter regional gute Fortschritte bei der Maisernte, örtlich allerdings führte Regen immer wieder zu Unterbrechungen. Aus den wichtigen Erzeugungsregionen im Südwesten Deutschlands werden überwiegend gute Ergebnisse gemeldet. Aber auch in den übrigen Gebieten erwartet man höhere Erträge als im Vorjahr (Quelle).

ZMP: Die aktuelle Lage am Getreidemarkt

Bonn. (zmp) Die Getreidemärkte befinden sich derzeit in einer durchaus saisontypischen Phase mit ruhigerem Einkauf und verhaltenem Angebot. Starke Kursbewegungen an den internationalen Terminmärkten verunsichern jedoch viele Marktteilnehmer.

Betriebe und Erfasser bieten ihren Weizen ohne Druck an. Allerdings stoßen die zurückgenommenen Geldkurse der Mühlen bei den Abgebern überwiegend auf Ablehnung. Der Handel mit hochqualitativem Weizen stagniert ebenfalls. An den Hafenstandorten im Norden setzten sich trotz Hinweisen auf aktives Exportgeschäft zuletzt schwächere Tendenzen durch.

Die Forderungen für Futtergerste präsentieren sich recht uneinheitlich. Während die Preise im Nordwesten und Westen gegenüber der Vorwoche nochmals leicht anzogen, zeigte die Preiskurve vor allem im Osten wieder nach unten. Der Preisabstand gegenüber dem Vorjahr ist bei Futtergerste aber noch deutlich höher als bei anderen Getreidearten. Die engere Inlandsversorgung belebt die Importnachfrage.

Mit Voranschreiten der Ernte setzen sich am Markt für Körnermais schwächere Tendenzen durch. Schwache Angebotsaussichten in Südosteuropa sowie eine europaweit lebhafte Nachfrage der Futterwirtschaft, die den Einsatz von Mais in diesem Wirtschaftsjahr deutlich erhöhen dürfte, begrenzen jedoch den Spielraum nach unten (Quelle).