Dienstag, 18. Juni 2024
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Zu Ostern: Wissenswertes rund ums Ei

Berlin. (bmel) Eier gehören traditionell zum Osterfest. Sie werden gekocht und eingefärbt verschenkt und symbolisieren neues Leben. 2013 wurden in Deutschland 847.000 Tonnen Eier produziert. Zur Jahrtausendwende waren es noch 893.000 Tonnen. Allerdings weisen aktuelle Zahlen wieder auf eine steigende Tendenz hin. So weist die vorläufige Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) für 2013 eine verwendbare Erzeugung von 13,7 Milliarden Eiern aus – plus 2,6 Prozent gegenüber 2012. 2013 importierte Deutschland 362.000 Tonnen Eier und damit rund 24 Prozent mehr als im Jahr 2000 mit 293.000 Tonnen. Noch deutlicher sieht es im Export aus: Während in 2000 rund 72.000 Tonnen ausgeführt wurden, waren es in 2013 etwa 140.000 Tonnen Eier – plus 95 Prozent. Per Anno und pro Kopf verzehren die Menschen hierzulande 218 Eier, das entspricht etwa 13,5 Kilogramm. Insgesamt wurden im letzten Jahr 1.090.000 Tonnen oder 17,6 Milliarden Stück verbraucht. 50 Prozent davon gehen aufs Konto der Einkäufe durch Privathaushalte. Davon – mit rund 64 Prozent der Haushaltskäufe – kamen die meisten Eier aus der Bodenhaltung, gefolgt von der Freilandhaltung mit 25 Prozent, der ökologischen Erzeugung mit neun Prozent und der Kleingruppenhaltung mit etwas mehr als zwei Prozent. Der Einkauf von Eiern aus ökologischer Erzeugung ist 2013 im Vergleich zu 2010 um etwa 27 Prozent gestiegen, der Einkauf von Eiern aus der Kleingruppenhaltung um knapp 70 Prozent gesunken. Im Ostermonat werden traditionell zwei bis drei Eier mehr gekauft – bezogen auf die Haushaltskäufe. Bunte Eier gibt es heute das ganze Jahr, doch nimmt deren Konsum über Ostern zu. In 2013 kauften die privaten Haushalte – laut GfK-Haushaltspanel – fünf Prozent mehr gefärbte Eier. Im Jahresschnitt waren 5,2 Prozent aller gekauften Eier gefärbt (bmel).