Sonntag, 25. Februar 2024
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GfK: «Regionaler Konsum ist moralischer Konsum»

Nürnberg. (gfk) Heimat schafft Identität, prägt Mentalität und Charakter, Welt- und Wertauffassungen. Dass die Menschen heimatliche Traditionen pflegen, war schon immer so. Neu ist hingegen, dass das Heimatliche im Alltag immer bedeutender wird, auch beim Einkaufen: «Unsere Heimat», «Unser Land», «Unser Norden» – mit Produkten aus der Region begeistert und überzeugt der Handel mehr und mehr seine Kunden. In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Konsumenten, die bereitwillig mehr Geld für regionale Produkte ausgeben, um drei Prozent gestiegen. Fast die Hälfte der Verbraucher spricht heute positiv darauf an. Dabei sind die Gründe recht unterschiedlich; sie reichen von purer Heimatliebe bis hin zu «nachhaltiger» Verantwortung. Denn regionale Produkte sind oft frischer, stets weniger weitgereist und zudem hilft deren Kauf der heimischen Wirtschaft und den Beschäftigten: regionaler Konsum ist moralischer Konsum – heißt es im «Consumer Index Total Grocery 03/2014» der GfK SE aus Nürnberg unter dem Titel «Nachhaltig oder regional? Am besten beides» (PDF).

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