Donnerstag, 1. Dezember 2022
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Studie: Kinder essen gesünder als Eltern denken

Berlin. (igk) «Man ist, was man isst», heißt es. Doch wissen die Mütter in Deutschland tatsächlich, was ihr Kind isst? Genau dieser Frage geht eine aktuelle Studie im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. nach, bei der im Mai je 275 Eltern und Schüler der 5. bis 13. Klasse getrennt voneinander befragt wurden. Das überraschende Ergebnis: Ja, Eltern können ihre Kinder gut einschätzen. Sie wissen, dass sie das Verpflegungsgeld außerhalb der Mensa am liebsten für Schokoriegel und Erfrischungsgetränke ausgeben. Wenn Eltern ihren Sprösslingen Bargeld mitgeben, haben sie trotz besseren Wissens keinen Einfluss darauf, was der Nachwuchs kauft. Die Initiative GeldKarte setzt sich deshalb für bargeldlose Kantinenlösungen ein – wie zum Beispiel die GeldKarte.

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In der Schulmensa Salat essen? Keine Seltenheit!

Die meisten Mütter geben ihren Kindern mindestens drei bis vier Euro pro Tag für die Mittagsverpflegung mit (72 Prozent), lautet ein Ergebnis der Studie. Dabei wurde die Einschätzung der Erziehungsberechtigten den tatsächlichen Angaben des Nachwuchses gegenüber gestellt. Was die Kinder sich für ihr Mittagsgeld kaufen, wissen die meisten Mütter sehr genau: Nudelgerichte (39 Prozent) und Mahlzeiten mit Fleisch (19 Prozent) werden als Lieblingsspeisen der Kinder unter die Top drei gewählt. Das Ergebnis bestätigen die Kinder: 40 Prozent essen am häufigsten Nudelgerichte und 12 Prozent Mahlzeiten mit Fleisch in der Schulmensa. Allerdings wussten die Eltern nicht, wie gerne ihre Kinder zu Salat und Kräuterbroten oder Sandwichs greifen. Diese befanden sich bei den Sprösslingen schon auf Platz drei und vier, bei den Müttern auf den hinteren Rängen.

Schokoriegel und Erfrischungsgetränk? Gerne!

Die Erziehungsberechtigten schätzen aber auch außerhalb der Mensa die Speisewahl der Sprösslinge richtig ein. Hier sind die Favoriten zuckerhaltige Erfrischungsgetränke auf Platz eins und Schokoriegel auf Platz zwei. Dafür bekommen die Kinder laut Studie zwar kein extra Geld von ihren Eltern, aber in der Schulmensa geben die Schüler laut Studie im Schnitt weniger Geld aus als sie von ihren Eltern erhalten haben. Das restliche Mittagsgeld wird meist beim Bäcker oder im Schulkiosk verwendet. Hier wird dann auch besonders gerne zu Naschereien gegriffen. Die Eltern können meist nicht viel dagegen tun. Denn was Kinder mit dem Bargeld machen, dafür fehlt ihnen die Kontrolle (Quelle).

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